Landseer vom königlichen Wald
Landseer vom königlichen Wald 

 

Hallo, ich bin Anneliese (links im Bild) - mein Rufname ist Akito .

 

Mein Frauchen sagt, dieser Name passt besser zu mir,was daran liegt, dass ich viel

Unsinn im Kopf habe - wie ein richtiger Landseer eben.

Der Name heißt, übersetzt, kleiner Teufel. Na ja - was die damit wohl sagen möchte,

weiß ich auch nicht.

Geboren wurde ich am 29.03.2015 im Frankenland.

 

Als ich bei meiner Familie einzog, fühlte ich mich direkt wohl.

Hier wohnten schon eine Yorkshire-Dame (Peppy, leider hat sie uns im hohen Alter

von 16 Jahren verlassen) und eine Landseer-Hündin namens Emma (rechts im Bild).

Langeweile habe ich daher nie, es ist immer etwas los. Wobei - etwas los machen

kann ich auch alleine.

 

Mittlerweile hat mich mein Frauchen schon zu einigen Ausstellungen mitgenommen.

Da bin ich in einem sogenannten Ring gelaufen,und fremde Personen fassten mich an.

Na ja - sie wollten gucken,ob bei mir auch wirklich alles an der richtigen Stelle ist.

Jetzt bin ich doch tatsächlich stolze Besitzerin einiger Pokale und Urkunden.

 

 

Meine beste Freundin Emma wurde am 13.03.2011 geboren und wohnt schon sechs Jahre hier.

Da war ich noch nicht einmal geboren.

Durch sie und ihren Charme (welcher allgemein gültig ist für unsere Rasse) wurde

mein Frauchen vom "Landseer-Virus" gepackt.

So entwickelte sich allmählich bei ihm der Wunsch, Landseer zu züchten.

Allein der Platz fehlte - davon brauchen wir viiiiiel.

Und DEN haben wir jetzt! Juhuu!

 

Emma hat aus verschiedenen Gründen leider keine Papiere und darf deswegen auch nicht

für Nachwuchs sorgen.

Bei mir ist das anders.

Ich habe schon fast alle Papiere, die ich brauche, um selbst Welpen haben zu dürfen.

Darauf freut sich meine Familie schon.

 

Ich bin jung, und habe viel Temperament und bin manchmal etwas stürmisch.Im Haus

bin ich meist ruhig,doch wenn ich belle, ist auch irgendetwas nicht in Ordnung.

Denn ein Landseer bellt nie grundlos - aber das wisst Ihr sicherlich schon.

 

Unser Tag beginnt damit, erst mal alle zu wecken - natürlich lieb und langsam.

Frauchen läßt uns kurz in den riesigen Garten, wo Emma und ich die Grundstücksgrenze ablaufen.

Muss ja alles seine Ordnung haben.

Wenn unsere Menschen gefrühstückt haben (wir kriegen erst nach dem Gassigehen), fahren

wir mit Frauchen Tochter Lena mit dem Auto zur Schule.

Und dann geht es für ein bis zwei Stunden ab in den Wald.

Den KÖNIGLICHEN WALD.

Hierzu gibt es eine Geschichte, die Ihr Hier lesen könnt.

 

 

Auch ich gehe zur Schule - zur Hundeschule. "Für den Feinschliff" sagt mein

Frauchen.

Emma kann das alles schon. Dafür darf sie ins Seniorenheim.Da freuen sich

dann alle.

 

Wir sind sehr oft zusammen Unterwegs mit unserem Frauchen - oder auch nur einer

von uns.

Da wir brav sind, wenn einer von uns beiden alleine daheim bleibt, gibt es keine

Probleme. Zu zweit oder jeder für sich. Beides macht uns nichts aus. Wir gehen ja

täglich zusammen mit Frauchen zum Dummy-Training auf s nahegelegene Feld.

 

 

Das wir brave Mädels sind, kommt auch unseren Mitbewohner, den Wellensittichen, zugute.

Wir haben nämlich verstanden,  dass sie zur Familie gehöhren, was heißt, dass wir sogar deren Tiefflüge

tolerieren, ohne uns daran zu stören.

 

 

Eigentlich gäbe es noch viel zu erzählen, aber das würde hier den Rahmen sprengen.